Hirn, Herz und Hand – die h&z-Mitarbeiter lassen sich gerne an hohen Maßstäben messen

Es ist das besondere Einfühlungsvermögen, das unsere Mitarbeiter auszeichnet. Vielfach haben Kunden das Gespür unserer Berater gelobt.
Das liegt sicherlich auch daran, dass unsere Mitarbeiter lange Berufserfahrung in Industrie und/oder Beratung gesammelt haben. Denn h&z rekrutiert direkt aus Unternehmen oder renommierten Beratungshäusern. Und gerade weil jeder zweite h&z-Berater aus der Praxis kommt, wissen wir, wie Umsetzung pragmatisch funktioniert.

Georg Horn   

Georg – der Unternehmer

Du hast während deiner Arbeit als Berater bei h&z ein eigenes Unternehmen gegründet. Worum geht es dabei?

Zusammen mit zwei Freunden habe ich ICONSPEAK gegründet. Das Start-up beschäftigt sich mit Kommunikation durch Icons. Einigermassen berühmt wurden wir durch unsere „World Edition“ – ein auf verschiedenen Textilien erhältliches Set von 39 essentiellen Icons, die dem Reisenden helfen, egal wo er ist, mit den dort wohnenden Locals zu kommunizieren. Das Konzept ging dann während einiger Wochen vollkommen viral und wir haben mittlerweile das meist diskutierte Shirt dieser Zeit erschaffen.

Helfen dir die Erfahrungen als Unternehmensberater bei der Arbeit in deinem Start-up?

Als die Sache mit ICONSPEAK so richtig los ging war ich bereits gut ein Jahr lang in der Beratung. Die gesammelten Erfahrungen haben mir geholfen Projekte und Teil-Projekte zu strukturieren. Auch in Sachen Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Mitarbeitern konnte ich Erfahrungen aus der Beratung sehr gut übertragen. Das funktioniert aber genauso gut in die andere Richtung. Als Start-up ist man enorm flexibel und agil und Impulse aus dem Bereich Agilität oder auch Tools, die wir als Start-up zur Kommunikation und Steuerung verwenden, können im Projektmanagement einer Beratung eine neue Generation einläuten.

Hat dich h&z bei der Gründung und der Entwicklung deines eigenen Unternehmens unterstützt?

h&z hat mich bezüglich meiner Arbeitszeiten sehr pragmatisch und flexibel unterstützt. Ich habe lange Zeit intern kaum etwas von ICONSPEAK erzählt, die Umsatzentwicklung und die Medienpräsenz die wir zwischenzeitlich hatten führten aber zu unmittelbarer Bekanntheit, auch innerhalb h&z. Im Gespräch mit meinem Mentor wurde rasch eine Lösung gefunden wie auch während der Arbeitszeit gewisse Stunden in ICONSPEAK fließen können. Klar, wenn ein ganzer Tag beim Beratungs-Kunden auf dem Programm steht, ist die Flexibilität eingeschränkt. Wer aber den Anspruch hat, maximal einen 9-to-5 Job zu machen, ist vermutlich sowohl in der Beratung als auch als Unternehmer fehl am Platz.

Welchen Tipp kannst du anderen geben, die auch parallel zum Job ihre eigenen Business-Ideen verwirklich/verfolgen wollen?

Tu es. Ein Start-up aus einer Beratung heraus aufzubauen kann sehr gut funktionieren. Durch die Projekt-bezogene Arbeit kann man relativ flexibel auch eine Auszeit oder einen Leave mit dem Arbeitgeber besprechen – bei h&z wird man sich in solchen Situationen immer einig. Ein Start-up als Teilzeit-Unterfangen aufzubauen birgt jedoch auch ein Dilemma, nämlich zwischen Risiko und Commitment. Klar ist das Risiko geringer, wenn man einen soliden Arbeitsvertrag danebenstehend hat. Das führt aber auch dazu, dass das Commitment nicht das gleiche ist als wenn man den alten Job kündigt und alles auf eine Karte setzt. Ganz abstreiten kann man das wohl nicht. Ich sehe das bei uns jedoch nicht so problematisch – wir sind drei Gründer und teilweise auch ausschließlich für ICONSPEAK tätig.

ICONSPEAK h&z CPO Special Edition

Für h&z wurde selbstverständlich in der Zwischenzeit eine Spezial Edition erstellt, welche ganz spezifisch auf die Tätigkeit eines CPO eingeht. Zusammen mit h&z wurde ein Set aus 39 Icons erarbeitet welches dem modernen CPO hilft sich im Alltag zurecht zu finden und ihm ermöglicht High-Tech Themen wie Digitalisierung mit einer überzeugenden Low-Tech Antwort entgegen zu kommen und so erfolgreich zu managen.

 

Markus Günthör 

Markus – der Heimkehrer

Du hast erst bei h&z angefangen und bist dann wieder weg, um deinen Master zu machen. Wie kam es dazu?

Die Arbeit als Berater hat mich schon immer fasziniert. Im Zuge meines BWL-Bachelorstudiums habe ich dann 2011 ein Praktikum bei h&z gemacht. Dass ich nach meinem Praktikum mehrere Monate bei h&z „hängengeblieben bin“, war so nicht geplant. Der Job hat mir einfach Spaß gemacht und ich hatte die Chance, meine Praxiserfahrungen zu vertiefen. Aber mir war schon klar, dass ich in jedem Fall noch einen Master draufsetzen werde. Daher bin ich nach rund einem Jahr auch wieder an die Uni zurück.

Was hat dich nach einem finanzlastigen Master wieder zu h&z geführt?

Auf dem Jakobsweg, der mich mit dem Mountainbike von München nach Santiago de Compostela geführt hat, wurde mir klar, dass die Arbeit als Berater schon das Richtige für mich ist. Aber ich wollte inhaltlich stärker im Finanzbereich arbeiten. Deshalb bin ich nach dem Studium und meiner Reise zunächst bei einer Private-Equity-Beratung eingestiegen. Aber nach wenigen Monaten habe ich gemerkt, dass für mich in erster Linie die Arbeitsatmosphäre zählt. Die war in dieser PE-Beratung nicht sehr gut. Der inhaltliche Schwerpunkt hatte zwar ein starkes Gewicht bei der Job-Entscheidung, aber letztlich zählte für mich das Team. Das hatte ich da gemerkt.

Würdest du anderen empfehlen, zwischen Bachelor und Master für eine bestimmte Zeit praktische Erfahrung in der Beratung zu sammeln?

Ein Bachelor alleine reicht in der Wirtschaft nicht – das trifft nicht nur auf Beratungen zu. Du kommst vielleicht ein paar Stufen weiter, aber irgendwann wirst du ausgebremst, wenn du keinen Master hast. Das ist meiner Meinung nach schon so eine Art „Show-Stopper“.

Du hattest auch ein Intermezzo mit einer anderen Beratung. Was hat h&z, was andere nicht haben?

Die h&z-Kultur – die ist schon einzigartig. Damit meine ich den Umgang untereinander und im Team mit vielen verschiedenen Individuen. Der ist sehr von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen geprägt. Das heißt jetzt nicht, dass alle beste Freunde sind, aber wir schätzen uns. Und darauf kommt es für mich an.

Gab es ein besonderes Erlebnis während deines Masterstudiums, das dich an h&z erinnert hat?

Ich habe meinen Master in London gemacht und dort guten Kontakt mit einem hier wohnenden h&z-Mitarbeiter gehalten, den ich immer wieder getroffen habe. Der Kontakt riss also nie ab und h&z war irgendwie schon immer präsent.

Was sind für dich die schönsten Momente im Berateralltag?

Das ist der Moment, wenn man im Team – bis zur letzten Minute – Vollgas gegeben hat und am Ende der Kunde und wir mit unserer Leistung super-happy sind. Das wird dann auch gefeiert.

 

Hans-Martin Lauer 

Hans-Martin – der Quereinsteiger

Nach Stationen in großen Konzernen und der Gründung einer eigenen Beratung hast du dich vor einem Jahr entschieden, zu uns zu kommen. Warum?

Ich will in meinem Job etwas bewirken – etwas verbessern. Ich will erreichen, dass Systeme gut funktionieren. Das ist jetzt etwas technologisch formuliert, trifft aber mein Credo ganz gut. Es lautet: Wenn es hakt, dann oft daran, dass die Menschen am falschen Platz sind. Mit meiner Erfahrung und meinem Wissen kann ich bei h&z in den Projekten beratend ansetzen und den Wirkungsgrad maßgeblich verbessern. h&z hat dazu sehr gute Rahmenbedingungen: Als zudem in den Gesprächen mit h&z klar wurde, dass meine Schwerpunktthemen Technologie und Innovationsmanagement ausgebaut werden, war die Sache für mich klar. Hier habe ich die Chance, den Kompetenzbereich aufzubauen und nach vorne zu bringen – also intern und extern zu wirken.

Du hast vor h&z in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitsversorgung und Consumer-Elektronik gearbeitet. Was nimmst du von deinen früheren Tätigkeiten in den Berateralltag mit?

Ganz einfach, das ist in jedem Fall der hohe Qualitätsanspruch. Aber auch das Arbeiten in Spannungsfeldern wie beispielsweise lange Lebenszyklen und kleine Stückzahlen, wie man es aus der Medizintechnik kennt. Und noch etwas ist sehr ähnlich: Techniklastige Branchen sind von einer großen Dynamik geprägt, aber am Ende geht es darum, die Technik „richtig“ zu nutzen – dazu brauchst du ein Team, das funktioniert. Das ist in der Beratung nicht anders.

Was gefällt dir an h&z besonders?

Die Arbeit bei h&z ist von großer Wertschätzung jedem Einzelnen gegenüber geprägt; viel stärker als ich es aus anderen Unternehmen kenne. Das macht Spaß. Am Ende des Tages muss man sich immer fragen, ob man sich als Person im Unternehmen wohl fühlt, gerade wenn man viel arbeitet – und das tue ich.

Gibt es etwas, worauf du nach einem Jahr Beratung nicht mehr verzichten möchtest?

Eigenverantwortung wird hier großgeschrieben. Das ist mir in anderen Unternehmen auch nicht in dieser Form begegnet.

Wie war dein erster Arbeitstag bei h&z?

Der war super durchstrukturiert. (lacht) Quasi im Viertelstundenraster waren die Gespräche organisiert inklusive Mittagessen mit Kollegen.

 

Silke Mayer 

Silke – die Aufsteigerin

Was reizt dich an Unternehmensberatungen, sodass du eine Karriere in dieser Branche eingeschlagen hast?

Schon während meiner Uni-Zeit wurde mir klar, dass ich in die Beratung gehen möchte. Ich hatte über meinen Professor an mehreren Beratungsprojekten mitgewirkt und Erfahrungen direkt in Beratungen sowie in klassischen Großkonzernen gesammelt. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das projektorientierte Arbeiten liegt und viel Spaß macht.

Hattest du keine Bedenken, dass das Beraterdasein später einmal nicht zu deiner Lebensplanung passen könnte?

Nein. Ich habe mir den Job danach ausgesucht, was mir Spaß macht, wofür ich brenne. Du brauchst Leidenschaft im Job. Ich rate jedem, selbst auch genau danach zu gehen. Nicht so sehr alles analytisch und strategisch durchdringen zu wollen und Pros und Cons abzuwägen, sondern in sich hineinzuhören. Die Frage ist: Bist du gewillt, in dem Job die „extra mile“ zu gehen?

Welche Eigenschaften haben dich in deinem Berufsleben vor allem weitergebracht?

In erster Linie musst du einen wirklich guten Job machen. Nicht nur die Themen sehr gut verstehen, sondern dich in deinem Arbeiten selbst reflektieren. Gerade in der Beratung ist ein kunden- und teamorientiertes Handeln sehr wichtig. Nur wer zusammen an einem Strang zieht – mit den Kunden und den Kollegen – hat in den Projekten Erfolg.

Wie viel davon muss ein Einsteiger mitbringen und was lernt er/sie im Job?

Die Bereitschaft zu Teamarbeit muss ausgeprägt sein, aber gerade in den ersten drei Jahren sind in der Beratung die Coaches und Projektleiter sehr wichtig. Danach geht viel über ein reflektierendes Arbeiten. Die Aufgabe von Coaches und Projektleitern ist es, Nachwuchskräften zu zeigen, worauf in der Projektarbeit zu achten ist. Die meisten Junioren begehen beispielsweise bei ihren ersten Zahlen- und Faktenanalysen Flüchtigkeitsfehler. Das ist ganz normal. Wichtig ist aber, was sie daraus lernen. Und hier sind die erfahrenen Berater gefragt, „Fettnäpfchen“ aufzuzeigen und Hilfestellung zu geben. Ich selbst habe in meiner Laufbahn sehr gute Coaches und Projektleiter gehabt. Und es macht mir Spaß, diese Erfahrung heute als Führungsperson weiterzugeben.

Gibt es Eigenschaften, die speziell für Frauen wichtig sind, um sich in der Beratung zu behaupten?

Die Unterschiede zwischen einzelnen Beraterinnen und Berater basieren weniger auf Frauen-Männer-Klischees, sondern auf individuellen Charakterzügen. Was ich übergreifend aber schon beobachtet habe, ist, dass Frauen in der Beratung im Allgemeinen selbstreflektierender sind als Männer. Während er schneller mal „auf dicke Hose macht“, lässt sie sich viel eher verunsichern.

Sind gemischte Teams die Lösung?

Gewissermaßen ja. Gemischte Teams sind ausgeglichener. Ich habe beispielsweise schon oft beobachtet, dass es Männer in gemischten Teams leichter fällt, ihre „weibliche“ Seite zu zeigen und umgekehrt. Auch sind gemischte Teams nachweislich erfolgreicher. Das haben diverse Studien belegt. Es ist also sozial und geschäftlich gleichermaßen sinnvoll, auf gemischte Teams zu setzen und deren individuellen Verschiedenheiten zu nutzen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass in den Industriestaaten mehr Frauen als Männer leben. Es wäre höchst unsinnig, auf mehr als die Hälfte des Potenzials in der Beratung zu verzichten. (lacht)

Aktuell sind Frauen in Beratungen in der Minderheit. Was ist zu tun, damit es mehr werden?

Frauen müssen gerade auch auf der emotionalen Schiene angesprochen werden. Diese ist in Kombination mit den fachlichen und sachlichen Aspekten eines Beraterjobs für sie genauso wichtig. Beratungen wie h&z können an den Eckdaten eines Beraterjobs wenig ändern, aber h&z beispielsweise nutzt intensiv die Möglichkeiten, den Rahmen dafür so zu gestalten, dass Frauen, die für die Beratung brennen, auch mit Familie und Kindern weiterarbeiten, in ihrem Job Spaß haben und wachsen können. Das Gleiche gilt bei h&z für die männlichen Kollegen. Da werden seitens h&z keine Unterschiede gemacht (auch wenn die Angebote noch unterschiedlich genutzt werden).

Spürst du unter den Berater/-innen bei h&z einen speziellen Zusammenhalt?

Das, was h&z von anderen Beratungen maßgeblich unterscheidet, ist die Wertschätzung, die hier jedem Einzelnen entgegengebracht wird. Für mich ist das ein herausragender Charakterzug von h&z. Das drückt sich zum Beispiel in kleinen, liebevollen Gesten bei Veranstaltungen wie den Off-sites, dem Sommer- bzw. Weihnachtsfest oder den Office-Freitagen aus. Letzte Weihnachten haben Partner und Vorstände gemeinsam Pralinen gebacken und sie den Mitarbeitern jeweils zusammen mit einem individuellen Schreiben überreicht.

Was ist für dich die perfekte Work-Life-Balance? Hast du sie bei h&z gefunden?

Oh, das schwankt von Situation zu Situation. Wichtig ist, dass sich jeder die Freiräume schafft, die er braucht. Je nach Projekt kann das mal mehr, mal weniger sein. Läuft ein Projekt gut und macht enorm viel Spaß, brauche ich beispielsweise weniger Erholung vom Job, als wenn es knirscht. Jeder muss für sich die Erschöpfungszeichen erkennen und rechtzeitig „Pausen“ einlegen, um nicht in ein „Loch“ zu fallen. Wann das für jeden Einzelnen jeweils der Fall ist, das kann der Arbeitgeber für einen nicht steuern. Aber er kann ein Umfeld schaffen, das diese Pausen – kurze und längere – ermöglicht. Und das tut h&z.

 

Gerd Wolf 

Gerd – Berater in den „besten Jahren“

Seit wann bist du in Unternehmensberatungen tätig? Seit wann bei h&z?

Mein erstes Projekt hatte ich Ende 2004 für h&z gemacht. Danach haben wir uns in vielen Projekten fünf Jahre lang „beschnuppert“, bevor ich bei h&z dann Teil des festen Beraterstamms wurde.

Und wie lange willst du es noch sein?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe bei h&z eine sehr gute Möglichkeit gefunden, Beruf- und Privatleben miteinander zu verbinden. Aber eines weiß ich schon jetzt: Auch im Ruhestand werde ich spannende Projekte haben, zum Beispiel unser „Jahrhundertbauwerk“, einen Bauernhof aus dem 15. Jahrhundert, in dem meine Frau und ich heute leben.

Was „fesselt“ dich an der Tätigkeit als Berater?

Die Frage ist nicht so sehr, was mich „fesselt“, sondern vielmehr, was mich „kettet“. Als Supply-Chain-Experte bei h&z sind es für mich insbesondere die Projekte, bei denen die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet wird. Sie lassen sich nur erfolgreich gestalten und durchführen, wenn es von Beginn an gelingt, alle an der Supply Chain beteiligten Mitarbeiter für die Verbesserungen und notwendigen Veränderungen zu begeistern.

Und was schätzt du besonders an h&z?

Unser Ansatz „Beratung mit Hirn, Herz und Hand“ wird aktiv gelebt. Er ist Teil unserer Firmenkultur und für ganzheitliche Beratungsprojekte, wie ich sie betreue, in meinen Augen ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Welche Möglichkeiten bietet dir h&z mit Blick auf die Work-Life-Balance im Alter?

50 Tage Urlaub und Homeoffice – alles natürlich stets in Absprache mit meinem Mentor und abhängig von den zeitlichen Rahmenbedingungen des Projektes. Bis jetzt hat es immer gut geklappt.

Was würde dir besonders fehlen, wenn du mal nicht mehr bei h&z arbeiten solltest?

Teil einer tollen Firma zu sein.

 

Katja Elbert  

Katja – Beratung und Familie individuell verbinden

Du hast früher schon mal bei h&z gearbeitet und bist nun seit 2016 wieder zurück. Was ist in der Zwischenzeit passiert und was hat dich motiviert, zurückzukommen?

In der Zwischenzeit ist etwas ganz Tolles passiert: Ich habe unsere beiden Kinder bekommen. Sie sind jetzt zwei und vier Jahre alt und unsere ganz, ganz große Freude. Aber auch mein Beruf macht mir sehr viel Spaß und so habe ich zwischendrin immer mal wieder für h&z als Freelancer gearbeitet oder mich anderen Projekten gewidmet. Das war mit den damals noch sehr kleinen Kinder ideal. Ich habe die hohe Flexibilität und die Freiheit sehr genossen. Ende 2015 hatte ich dann jedoch das Gefühl, dass ich etwas ändern muss und habe das Gespräch mit h&z gesucht. Thomas Zachau hat den Knoten in meinem Kopf gelöst und mich gefragt, ob ich nicht in Teilzeit zu h&z zurück kehren möchte. Der darauffolgende Denkprozess hat ein paar Wochen gedauert, aber dann war klar: ich nehme das Angebot an. Seit März 2016 bin ich wieder in 3 Tagen pro Woche bei h&z im Einsatz.

Was sind für dich die größten Herausforderungen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wie meistert ihr diese?

Die größte Herausforderung ist mein schlechtes Gewissen. Ich bin an den drei Tagen häufig unterwegs und sehe die Kinder in der Zeit meistens nicht. Insbesondere wenn die Kinder mal krank sind, ist das mit meinen Muttergefühlen nicht so ganz einfach. Aber wir haben eine sehr gute Betreuungssituation. Mit Krippe, Kindergarten, Oma und weiterer Unterstützung werden unsere Minis immer sehr liebevoll betreut. Mein Mann ist zudem selbstständig nutzt seine Freiheiten für unsere Kinder, wenn mal alle Stricke reißen. Das hilft mir sehr, dass ich mich jede Woche erneut auf meine Arbeit freuen kann.

Wie unterstützt dich h&z dabei, dass du sowohl deine berufliche Karriere als auch deine Rolle als Mutter unter einen Hut bekommst?

h&z gibt mir die einmalige Chance, dass ich als Projektleiterin an sehr herausfordernden und spannenden Aufgaben arbeiten kann – und das in Teilzeit. Durch unser Projektgeschäft und die vielfältigen Aufgaben lassen sich die drei Tage sehr gut abbilden. Allerdings ist es mir schon auch wichtig, dass ich an den anderen Tagen im „Loop“ bleibe. Montag- und Freitagnachmittag versuche ich mir aber immer vollständig für die Kinder freizuhalten. Diese Zeit genieße ich in vollen Zügen.

Gibt’s auch Momente wo es mal schwierig wird mit den beiden Rollen?

Ja, in dem Moment, wenn einer von uns krank wird oder wenn der Kindergarten geschlossen hat. Außerdem muss auch mein Mann gelegentlich geschäftlich verreisen. Dann beginnt das große Organisieren. Bisher haben wir immer eine gute Lösung hinbekommen. Ich bin mir aber sicher, dass es auch mal Chaos geben wird. Aber glücklicherweise gibt mir h&z immer sehr unmissverständlich zu verstehen, dass die Familie in Notfällen vorgeht.

Was ist für dich das besondere an h&z?

Bei h&z wird mir immer das Gefühl vermittelt, dass man glücklich darüber ist, dass ich da bin, und dankbar für das ist, was ich jeden Tag für h&z tue. Und dies gepaart mit der Gewissheit, dass im Notfall auch die Familie mal vorgeht, führt bei mir dazu, dass es für mich genau zwei Vollgas-Modi gibt: 1. Meine Familie und 2. h&z - und gelegentlich kehrt sich die Reihenfolge auch mal kurzzeitig um. ;-)